Die Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw ist an vielen Projekten beteiligt, darunter:

LEARNOPOLIS

„Learnopolis“ ist ein Kooperationsprojekt der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw und der Universität Bayreuth im Rahmen des Programms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes „Digitale Zukunft gemeinsam gestalten – Deutsch-Ukrainische Hochschulkooperationen“ mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft. Das übergeordnete Ziel des Programms ist die digitale Transformation und Internationalisierung des Hochschulsystems in der Ukraine und dessen aktivere Integration in europäische Strukturen. „Learnopolis“  richtet auf eine aktivere Implementierung und einen effektiveren Einsatz von digitalen Technologien und Werkzeugen im Bildungsprozess der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw und der Universität Bayreuth  einschließlich Erfahrungsaustausch. Außerdem besteht das Ziel des Projekts in der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitäten, die im Jahre 2017 Memorandum über die Kooperation unterzeichneten. Auf den Erfolg dieser Zusammenarbeit weist die Reihe von erfolgreich realisierten Projekten in verschiedenen Bereichen auf.

 Ziele des Projekts “Learnopolis”:

  • Intensivierung des Einsatzes digitaler Technologien im Bildungsprozess;
  • Wissens- und Erfahrungstransfer bei der Erstellung, Erweiterung und Umsetzung von Serviceangeboten;
  • Vertiefung der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit zwischen der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw und der Universität Bayreuth;
  • Weiterentwicklung von digitalen Technologien unter Einbeziehung des regionalen Innovationspotenzials des Gebiets Lwiw und Oberfranken.

Der Beginn des Projekts: 1. Oktober 2019.

Projektdauer: 2 Jahre.

Projektleiter: Nicolai Teufel, Fortbildungszentrum für Hochschullehre der Universität Bayreuth.

Projektteam: Alla Paslawska, Leiterin des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation und Translationswissenschaft; Oksana Molderf, Assistentin des Lehrstuhls  für Interkulturelle Kommunikation und Translationswissenschaft.

oksana.molderf@lnu.edu.ua Oksana Molderf

ERASMUS + KA1-PROJEKT

Erasmus + KA1-Projekte ermöglichen akademische Mobilität von Studenten, Lehrern und Verwaltungspersonal.

Die Universität ist an einer Reihe von Projekten Erasmus + KA1 (internationale Kreditmobilität) beteiligt, die den Studierenden die Möglichkeit geben, während des Semesters im Ausland zu studieren; die Lehrkräfte können während des Semesters an den Partneruniversitäten  unterrichten und das Verwaltungspersonal, das an der Internationalisierung des Bildungsprozesses beteiligt ist, kann sich dort  gemäß den Vereinbarungen fortbilden. Die Universität ist Partner in 49 interinstitutionellen Vereinbarungen im Rahmen des Erasmus + KA1-Programms und bietet Studenten und Lehrern jedes Semester neue Möglichkeiten an.Es werden ständig neue Verträge geschlossen und die Zusammenarbeit mit neuen Universitäten aufgenommen.

Die Mitarbeiter der Abteilung für Internationale Beziehungen (International Office) haben in Zusammenarbeit mit den Mobilitätskoordinatoren an den Fakultäten 5 Erasmus + – Informationstreffen abgehalten. Im April 2018 haben die Mitarbeiter der Abteilung für internationale Beziehungen zusammen mit den Vertretern der Kontaktstelle Horizont 2020 drei Informationstreffen-Präsentationen des Programms Erasmus  + KA2 und Jeanne Monet  abgehalten. Am 18. April 2018 nahmen die Mitarbeiter der Abteilung für internationale Beziehungen zusammen mit dem Vertreter des Nationalen Erasmus + –  Büros in der Ukraine am Kontakttreffen mit der niederländischen Nationalen Agentur Erasmus + und Vertretern niederländischer Universitäten in Rotterdam teil und stellten die Erfahrungen bei der Organisation und Durchführung des internationalen Kreditmobilitätsprogramms Erasmus an unserer Universität vor. 

ERASMUS + KA2 – ENTWICKLUNG DES HOCHSCHULPOTENZIALS

INTERADIS – Wettbewerb “Integration und Adaptation ausländischer Studierender” der Europäischen Union Erasmus + zur Entwicklung des Hochschulpotenzials.

Ziele des Projekts:

  1. Ausländische Studenten in das kulturelle, ethnische und soziale Umfeld der Ukraine und der Europäischen Union zu integrieren.
  2. Qualifikation der wissenschaftlichen Mitarbeiter in Bezug auf die Besonderheiten der Arbeit mit ausländischen Studenten zu erhöhen.
  3. Kapazitäten von International Offices aufbauen und die Qualität der Verwaltungsdienste verbessern.

Das Projekt dauert vom 15. November 2020 bis zum 14. November 2023 unter der Koordination der Niederländischen Wirtschaftsakademie und des Co-Koordinators, der KROK-Universität (Ukraine). Die Projektpartner sind nicht nur ukrainische, sondern auch ausländische Hochschulen aus Italien, Litauen und Deutschland geworden. Ein Teil der Finanzierung wird von der Europäischen Union bereitgestellt.

UTTERLY “Zertifizierungszentren für Dozenten: Innovationsansätze für pädagogische Vollkommenheit”  UNIVERSITY TEACHERS’ CERTIFICATION CENTRES: INNOVATIVE APPROACH TO PROMOTION TEACHING EXCELLENCE / UTTERLY

Das Projekt hat zum Ziel, mit Hilfe der Einführung von den universitären Fortbildungszentren ukrainisches Hochschulsystem zu modernisieren, um die europäische Bildungsinnovationen durch die fachliche Zertifizierung von DozentInnen zu fördern.

Projektziele sind folgende:

  • Modernisierung des existierenden Systems der Berufsentwicklung und der Zertifizierung von DozentInnen in der Ukraine durch die Gründung von neuen unabhängigen Zentren der pädagogischen Vollkommenheit (Teaching Excellence) und deren weitere Vernetzung
  • Einführung fachlicher Zertifizierungsprogramme für DozentInnen gemäß anerkannten europäischen Praktiken und Bildungsinnovationen für die Gewährleistung einer hervorragenden Lehre
  • Erarbeitung und Erprobung eines neuen Programms für  die pädagogischen Vollkommenheit (Teaching Excellence)
  • Die Verbesserung des Entwicklungssystems der pädagogischen Fähigkeiten 
  • Die Einführung der neuen Zertifizierungsverfahren

Die Universität beteiligte sich während des Erasmus+ KA2-Wettbewerbs mit 17 Projektanträgen, die sie in Konsortien mit Partneruniversitäten eingereicht hat. Bei drei Projekten war die Universität der Projektkoordinator.

Projektinitiativen kamen von der Abteilung für Informationsversorgung und der Fakultät für Angewandte Mathematik und Informatik (10 Projekte), von der Fakultät für Internationale Beziehungen (1 Projekt), Fakultät für Wirtschaft (1 Projekt), von der Abteilung für Internationale Beziehungen (1 Projekt), Fakultät für Rechtswissenschaft (1 Projekt), Fakultät für Pädagogik (1 Projekt), Fakultät für Geographie (1 Projekt) und  Fakultät für  für Journalistik (1 Projekt).

Die Qualitätssicherung im ukrainischen Bildungssystem: Entwicklung gemäß den europäischen Standards und Empfehlungen/Quality Assurance System in Ukraine: Development on the Base of ENQA Standards and Guidelines

Ziel des Projekts ist, die Neugestaltung und die Entwicklung des Qualitätssicherungssystems für die Hochschulbildung in der Ukraine zu unterstützen. 

Zu den weiteren Projektzielen gehören Instrumentenentwicklung für ein nachhaltiges Funktionieren des internen und externen Qualitätssicherungssystems, Potentialentwicklung von Hochschulen und Institutionen auf nationaler Ebene durch Personalfortbildung unter Anwendung von QS-Instrumenten, organisatorische Infrastrukturentwicklung von QS auf verschiedenen Ebenen, Erprobung interner und externer QS-Modelle, Förderung einer breiteren Anteilnahme der Studenten an Selbstanalyseprozessen an den Hochschulen, Einführung von Selbstanalysemechanismen als integraler Bestandteil des Funktionierens von QS.

Die Verbesserung der praxis-orientierten pädagogischen Vorbereitung in der Berufsbildung und Lehre [ITE-VET] / Improving teacher education for applied learning in the field of vocational education [ITE-VET]  

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der Ukraine durch die Reorganisations- und Qualitätsverbesserung des Berufsbildungssystems.

Aufgabe des Projekts: 

weitere Festlegung der strukturellen Probleme des Berufsbildungssystems in der Ukraine, insbesondere im Bereich Lehrervorbereitung für  Berufsbildungssystems, Bekanntschaft mit der Lehrplangestaltung in EU-Ländern und Vergleich mit den ukrainischen Gegebenheiten;

Vorbereitung und Einführung von innovativen Kursen und didaktischen Materialien an ukrainischen Partneruniversitäten, die gemäß den neuesten Lerntheorien vorbereitet wurden;

Einführung von neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen der Universität und den Schulen/Kollegs und Institution; 

Einführung neuer Mittel/Richtungen für zukünftige Lehrkräfte, damit sie ihre frühe Berufserfahrung außerhalb der Universitätsräumen sammeln können, um die Wirtschaftsbedürfnisse besser zu verstehen und die Effizienz der Vorbereitung von  Lehrkräften an beruflichen Schulen zu verbessern.

ERASMUS+ JEAN-MONNET-PROGRAMM

Die Wirtschaft in der europäischen Integration: Interne Herausforderungen und externe Dimensionen / The Economy in European Integration: Internal Challenges and External Dimensions  

Die Universität setzt dieses Jean-Monnet-Projekt an der Fakultät für Finanzverwaltung und Unternehmensführung um. Während des Wettbewerbs 2018 für Jean-Monnet-Projekte machte die Fakultät für Internationale Beziehungen zwei Projektvorschläge für die Schaffung eines Netzwerks und des Jean-Monnet-Lehrstuhles an der Universität ein.

Ziele der Jean-Monnet-Projekte bestehen darin, den europäischen Integrationsdiskurs zu aktivieren, die Verbesserung europäischer Integrationsstudien zu fördern und Hochschuleinrichtungen zu der Forschung von europäischen Integrationsprozessen und der Verbreitung der Ideen des Vereinigten Europas heranzuziehen. In der Berichtszeit hat die Fakultät für Internationale Beziehungen die Umsetzung folgender Jean-Monnet-Projekte erfolgreich abgeschlossen: 

Sommerkurse im europäischen Recht und in der europäischen Politik / Summer Courses in the European Law and Policies 

Ziel des Projekts 553310-EPP-1-2014-1-DE-EPPJMO-MODUL “Sommerkurse im europäischen Recht und in der europäischen Politik” ist die Schaffung dauerhafter Sommerkurse für Rechts- und politisches System der Europäischen Union, die an der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw (Ukraine) in der Partnerschaft mit den Universitäten und Hochschuleinrichtungen in EU-Mitgliedstaaten stattfinden würde. Außer der Organisation und Durchführung von Sommerkursen sind im Rahmen des Projekts andere begleitende Maßnahmen wie Rundgespräche und methodische Seminare, Ausarbeitung von Schulungsmaterialien und entsprechende Unterstützung im Internet vorgesehen.

Die subnationale Dimension der EU / The EU’s Subnational Dimension ist ein interdisziplinäres Bildungsmodul im Rahmen des Jean-Monnet-Projekts Erasmus + (553355-EPP-1-2014-1 UA EPPJMO MODULES) für Masterstudenten, die ihre Kenntnisse über die Europäischen Union vertiefen möchten. Dieser Kurs ist für den Master in europäischer Integration erforderlich. “Die subnationale Dimension der EU” im Rahmen des Jean-Monnet-Projekts wird den Studenten helfen, sich besser auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten, indem sie eine Reihe praktischer Fähigkeiten und Kompetenzen erwerben und den regionalen Faktor in der Zusammenarbeit mit der EU besser wahrnehmen. Das Bildungsmodul “Die subnationale Dimension” kombiniert traditionelle Vorlesungen mit interaktiven Lehrmethoden. Darüber hinaus erhalten die Studierenden die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, in denen sie praktische Kenntnisse im Projektmanagement erwerben.  

TEMPUS PROGRAMM

Im November 2017 wurden 2 Projekte des Tempus-Programms beendet:

EINRICHTUNG VON MULTIDISZIPLINÄREN INNOVATIVEN ZENTREN FÜR DIE ENTWICKLUNG VIRTUELLER LABORATORIEN (MICVL) IN BIOLOGIE UND MEDIZIN / 543802-2013-UK-JPHES-ESTABLISHMENT OF MULTIDISCIPLINARY INNOVATIVE CENTRES FOR THE DEVELOPMENT OF VIRTUAL LABORATORIES (MICVL) IN BIOLOGY AND MEDICINE.

Koordinator Universität Westminster, Großbritannien

SCHULUNG ÜBER ALTERNATIVE KONFLIKTLÖSUNGEN ALS ANSATZ ZUR GEWÄHRLEISTUNG DER MENSCHENRECHTE/543990-2013-DE-JPCR-TRAINING ON ALTERNATIVE DISPUTE RESOLUTION AS AN APPROACH FOR ENSURING OF HUMAN RIGHTS

Koordinator Universität Potsdam, Deutschland

MELVANA PROGRAMM

Die Universität nimmt am Melvana Programm teil, das den Austausch von Studenten und Dozenten mit Hochschulen in der Türkei vorsieht. In den letzten drei Jahren wurden Kooperationsverträge mit sieben türkischen Universitäten unterzeichnet.

MOBIS PROJEKT

Die Universität ist ein Partner von MOBIS (MOBilita Incoming per Studio) Projekt, das von der Region Apulien mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Das Ziel des Projekts ist, interkulturellen, wissenschaftlichen und pädagogischen Austausch zu fördern, die Zulassung zum Studium für ein Semester an der Universität Foggia für Studenten und Doktoranden aus 18 Universitäten in China, der Ukraine, Serbien, Georgien, Armenien, Südkorea, Taiwan, Vietnam zu begünstigen sowie ständige Kontakte zwischen Universitäten und zwischen Studenten zu knüpfen und zu verbessern. Während des Berichtszeitraums haben zwei Studenten der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw am Projekt MOBIS teilgenommen.

Teilnahme am Stipendienprogramm des Außenministeriums Lettlands

Im Berichtszeitraum haben fünf Studierende von der Fakultät für Internationale Beziehungen der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw zusammen mit Studierenden aus Kyjiw, Odesa und Dnipro mit finanzieller Unterstützung des Außenministeriums Lettlands im Rahmen des Zertifizierungsprogramms für Europastudien ein Semester an der Universität Lettlands (Riga) verbracht.

 

Zukünftige Projekte der Universität:

  • Integriertes Informationssystem der Universitätsverwaltung
  • Optimierung von den Prozessen der Bildungsverwaltung durch die Verbesserung des Geschäftsmodells
  • Verbesserung der Qualität des Informationsaustauschs aller Teilnehmer des Lernprozesses
  • Reduzierung der Anzahl der Papierdokumente
  • Erhöhung der Schnelligkeit von Verwaltungsentscheidungen
  • Verbesserung der Effizienz des personellen und technischen Ressourcenverbrauchs
  • Erhöhung der Transparenz des Bildungsprozesses (Bewertungen, Zeugnisse, Unterrichtsplan usw.)
  • Sicherstellung der Synchronisation mit externen Informationssystemen, einschließlich der Einheitlichen staatlichen elektronischen Bildungsdatenbank.